Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Fahrausweisverkauf im Internet

Nutzungsbestimmungen der VINETA Verkehrsges. mbH für den Fahrkartenverkauf über das Internet

 

§ 1. Anwendung dieser Bedingungen

§ 2. Geltungsbereich

§ 3. Online-Registrierung

§ 4. Online-Bestellung

§ 5. Ausgabe der Fahrkarten / Fahrtberechtigung

§ 6. Zahlungsverfahren / Verzug

§ 7. Sperrung des Online-Zuganges

§ 8. Stornierung/Erstattung

§ 9. Gewährleistung / Haftung

§ 10. Datenschutz, Datensicherheit

§ 11. Sonstiges

 

§ 1. Anwendung dieser Bedingungen

Die Vineta Verkehrsges.mbH (nachfolgend Vineta genannt) betreibt auf  https://shop.kielexx.de/  ein Portal, über das online Fahrkarten für KielExx, den Flughafenbus von Vineta, gekauft werden können. VINETA selbst vermittelt unentgeltlich über das Buchungsportal nur die Beförderungsleistungen und nimmt die Abwicklung der Onlinebestellung vor. Für die Vermittlung und Onlinebestellung gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB)  der VINETA in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

 

§ 2. Geltungsbereich

Die AGB gelten für Onlinebestellungen über das Buchungsportal Fahrkartenshop KielExx. Abweichende Bedingungen des Bestellers werden nicht anerkannt, es sei denn, die VINETA stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

 

§ 3. Online-Registrierung

Für den Zugang zum Buchungsfenster über das Buchungsportal der VINETA ist eine einmalige Registrierung durch den Kunden unter Angabe seiner persönlichen Daten wie Name, Anschrift und E-Mail Adresse erforderlich. Der Kunde kann jederzeit die Aufhebung seiner Registrierung verlangen.

 

§ 4. Online-Bestellung

(1) Der Kunde kann nach seiner Registrierung auf dem Buchungsportal der VINETA, Onlinebestellungen vornehmen. Eine Onlinebestellung kann nur durch Anklicken des Buttons „Bezahlen“ abgeschlossen werden, sofern der Kunde die AGB und die Widerrufserklärung  akzeptiert hat.

(2) Die Buchungsdaten hat der Kunde unverzüglich vor Anklicken des Buttons „Bezahlen“ auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Der Kunde erhält nach der erfolgreichen Vineta Aktivierung der Buchung eine automatisierte E-Mail mit dem Fahrschein.

(3) Mit der Vineta Aktivierung der Onlinebestellung hat der Kunde ein bindendes Angebot über die Inanspruchnahme der ausgewählten Beförderungsleistung zum dort angegebenen Preis abgegeben. Mit der Bestätigung (Annahme) ist ein Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem ausgewählten Anbieter begründet.

§ 5. Ausgabe der Fahrkarten

(1) Der Kunde muss die erworbene Fahrkarte vor Fahrtbeginn beim Fahrer vorzeigen. Die Fahrkarte enthält einen QR Code, der zur Fahrt berechtigt. Der Kunde kann die Fahrkarte auf Papier bzw. mit seinem Handy vorzeigen. Der QR Code muss bei beiden Möglichkeiten deutlich zu erkennen sein. Die Fahrtberechtigung gilt nur für die einmalige Fahrt. Vineta Aktions- und Sondertickets können von der einmaligen Nutzung ausgenommen sein und sind besonders gekennzeichnet. Bei Fahrkarten für mehrere Personen muss sich nur die buchende Person ausweisen können.

(2) Der auf dem Onlineticket aufgedruckte Ticketcode (QR Code) wird mit den von dem System gespeicherten Ticketcodes für den Bus verglichen. Im Falle des Missbrauchs (z. B. unerlaubte Mehrfachnutzung eines Onlinetickets) liegt eine Reise ohne gültige Fahrkarte vor. In diesem Fall wird dem Reisenden der erhöhte Fahrpreis nach den allgemeinen Beförderungsbedingungen berechnet und er wird für das Onlineticket-Verfahren gesperrt. Darüber hinaus wird Missbrauch zur Strafanzeige gebracht.

 

§ 6. Zahlungsverfahren / Verzug

(1) Die Zahlung von Entgelten kann ausschließlich über Kreditkartenzahlung oder PayPal erfolgen.

(2) Es können nur Bankkonten akzeptiert werden, die in Deutschland zugelassen sind. Wählt der Kunde die Bezahlung per PayPal bzw. die Kreditkartenzahlung, so gibt er stillschweigend sein Einverständnis zur sofortigen Abbuchung des Rechnungsbetrages von seinem Konto. Die Kontodaten können jederzeit unter Eingabe der E-Mail-Adresse und des Kennworts gelesen, überprüft und verändert werden.

(3) Für wegen Widerruf, Falschangaben oder mangelnder Kontodeckung durchgeführten Rücklastschriften wird dem Kunden eine Gebühr i.H.v. 7,50 € in Rechnung gestellt.

Werden Kontobelastungen durch die Bank des Kunden nicht eingelöst, wird der Kontoinhaber für den Internet-Verkauf gesperrt. Die Sperrung bleibt solange wirksam, bis der Kunde die fälligen Aufträge bezahlt hat.

(4) Im Falle eines Zahlungsverzuges erfolgt eine Mahnung. Hierfür ist eine Gebühr i.H.v. 15,00 € zu zahlen.

 

§ 7. Sperrung des Online-Zuganges

Es besteht kein Anspruch auf Registrierung. Die Vineta Verkehrsges. mbH behält sich das Recht vor, die Registrierung zu widerrufen und den Kunden zu sperren, wenn er gegen die AGB verstößt oder in der Vergangenheit verstoßen hat. Dieses gilt auch bei einer missbräuchlichen Verwendung des Buchungsportals sowie für den Fall der Ziffer 6.3.

 

§ 8. Stornierung/Erstattung

(1) Eine Stornierung des Fahrscheins ist nur vor Entwertung möglich. Der Fahrausweis muss unter Angabe der Anschrift und Bankverbindung an folgende Adresse gesandt werden: Vineta Verkehrsges. mbH, Kundenservice, Segeberger Landstr. 2b, 24145 Kiel. Dem Kunden wird der gezahlte Fahrpreis auf das bei der Onlinebestellung angegebene Konto abzüglich einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 3,00 Euro gutgeschrieben.

(2) „11 für 10“-Angebote sind von der Erstattung ausgenommen.

 

§ 9. Gewährleistung / Haftung

(1) Durch die Onlinebestellung erklärt der Kunde, dass er volljährig ist und die Voraussetzungen der Ziffer 4.1 erfüllt sind. Zudem sichert der Kunde zu, dass alle Informationen, die von ihm im Zusammenhang mit der Bestellung angegeben werden, richtig und vollständig sind. Für vorsätzliche oder grobfahrlässige falsche Angaben im vorgenannten Sinne haftet der Kunde gegenüber den jeweiligen Anbietern für den entstandenen Schaden. Kunden, die vorsätzlich falsche Angaben machen oder Missbrauch nach § 5.2 betreiben, werden von diesem Bestellsystem (Nutzung des Buchungsportals) dauerhaft ausgeschlossen.

(2) VINETA haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Im Falle einer Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die VINETA auch für schuldhaftes Verhalten seiner Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen. Die Haftung ist jedoch der Höhe nach auf die bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schäden begrenzt. Diese Begrenzung gilt nicht für Schäden aus Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, die auf Pflichtverletzungen von VINETA oder ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen sowie im Falle zwingender gesetzlicher Regelungen.

(3) VINETA verweist mittels Links auf andere Webseiten sowie Dokumente wie z.B. Allgemeine Beförderungsbedingungen, Tarifbedingungen,  Fahrpläne und Tarife der Anbieter, auf deren Inhalt und Gestaltung VINETA keinen Einfluss hat. VINETA übernimmt für Form und Inhalt dieser Webseiten bzw. Dokumente keine Haftung.

(4) Eine jederzeitige Verfügbarkeit aller Buchungsleistungen kann aufgrund der notwendigen technischen Voraussetzungen für Internetdienste und Telekommunikation nicht gewährleistet werden. Ansprüche des Kunden wegen nicht rechtzeitig erfolgten Buchungen aufgrund mangelnder technischer Verfügbarkeit sind ausgeschlossen. Aufgrund der technischen Besonderheiten des Internets kann eine jederzeitige Verfügbarkeit aller Buchungsmodule nicht gewährleistet werden. Es besteht kein Anspruch auf Erhalt eines Vineta Aktionsangebotes, wenn auf Grund von technischen Problemen das System erst nach Ablauf der Vorkaufsfrist wieder zur Verfügung steht.

 

§ 10. Datenschutz, Datensicherheit

(1) Der Kunde ist mit der Nutzung seiner persönlichen Daten für die Abwicklung der Onlinebuchung durch VINETA, insbesondere für die Begründung und Ausgestaltung des Vertragsverhältnisses sowie die Aktualisierung und Pflege des Kundenkontos einverstanden. Mit der Registrierung im Sinne von Ziffer 3.1 ermächtigt der Kunde VINETA, diese Daten ausschließlich zu den in Ziffer 9 genannten Zwecken innerhalb der VINETA und an sonstige Anbieter von Beförderungsleistungen sowie an die in Ziffer 10.4 genannten Dritten zur Nutzung weiterzugeben.

(2) VINETA kann Dritte zur Erfüllung ihrer Aufgaben beauftragen. Insbesondere kann VINETA Kundendaten zur Auftragsdatenverarbeitung, zur Bonitätsprüfung, zur Durchführung des Zahlungsverkehrs und zur Verfolgung offener Forderungen (Inkasso) an Dritte zur Nutzung übermitteln. Diese werden durch VINETA verpflichtet, die übermittelten Daten nach Ziffer 10.4 zu bearbeiten und zu nutzen.

(3) Die personenbezogenen Daten sowie die Bestelldaten werden unter Einhaltung der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) erhoben, verarbeitet und genutzt. Diese gesammelten Bestandsdaten werden mit Ablauf des auf die Beendigung des Vertragsverhältnisses folgenden Kalenderjahres gelöscht, sofern nicht gesetzlich eine längere Aufbewahrungsfrist vorgeschrieben ist.

(4) Die Daten und die Identität des Kunden werden gegenüber staatlichen Stellen oder Dritten offengelegt, wenn hierfür eine gesetzliche Verpflichtung besteht.

(5) Die Datenübertragung wird grundsätzlich durch eine sichere SSL- Verbindung geschützt. Weitere Informationen über Art, Umfang, und Zweck der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der erforderlichen personenbezogenen Daten durch die VINETA befinden sich in den Datenschutzgrundsätzen. https://shop.kielexx.de/index.php/datenschutz

§ 11. Sonstiges

(1) Sollten einzelne Klauseln unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der anderen Klauseln dieser AGB.

(2) Anfragen können jederzeit durch das Kontaktformular an VINETA gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Bearbeitung nur innerhalb der Geschäftszeiten erfolgen kann.

(3) Im Verhältnis zwischen Kunde und VINETA findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Der Gerichtsstand ist Kiel.

Bei Problemen werden die Kunden gebeten, sich an Vineta Verkehrsges.mbH unter der Telefonnummer 0431 / 7 70 80 zu wenden.

Beförderungsbedingungen Vineta Verkehrsgesellschaft für
den Linienverkehr von und zum Hamburg Airport „KielExx“

Diese Beförderungsbedingungen orientieren sich an

  1. die Allgemeinen Beförderungsbedingungen (Allg BefBed) nach der "Verordnung über die Allgemeinen Beförderungsbedingungen für den Straßenbahn- und Omnibusverkehr sowie den Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen vom 27. Februar 1970 (BGBI I S. 230)"
    - jeweils gültige Fassung -
  2. die Besonderen Beförderungsbedingungen (Bes BefBed), die in kursiver Schrift nach den zugehörigen Bestimmungen der Allg BefBed aufgenommen sind.

§ 1 Geltungsbereich

Die Allgemeinen Beförderungsbedingungen gelten für die Beförderung im Linienverkehr und Sonderlinienverkehr mit Kraftfahrzeugen. Die zuständige Genehmigungsbehörde kann in Berücksichtigung besonderer Verhältnisse Anträge auf Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung zustimmen (Bes BefBed).

§ 2 Anspruch auf Beförderung

Anspruch auf Beförderung besteht, soweit nach den Vorschriften des

Personenbeförderungsgesetzes und den auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsvorschriften eine Beförderungspflicht gegeben ist und nur in so weit die Fahrgäste rechtzeitig zuvor telefonisch einen Sitzplatz reserviert haben. Sachen werden nur nach Maßgabe der §§ 11 und 12 befördert.

§ 3 Von der Beförderung ausgeschlossene Personen

(1) Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder für die Fahrgäste darstellen, sind von der Beförderung ausgeschlossen. Soweit diese Voraussetzungen vorliegen, sind insbesondere ausgeschlossen

  1. Personen, die unter dem Einfluss geistiger Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen,
  2. Personen mit ekelerregenden oder ansteckenden Krankheiten,
  3. Personen mit geladenen Schusswaffen, es sei denn, dass sie zum Führen von Schusswaffen berechtigt sind.

(2) Nicht schulpflichtige Kinder vor Vollendung des 6. Lebensjahres können von der Beförderung ausgeschlossen werden, sofern sie nicht auf der ganzen Fahrstrecke von Personen begleitet werden, die mindestens das 6. Lebensjahr vollendet haben; die Vorschriften des Absatzes 1 bleiben unberührt.

§ 4 Verhalten der Fahrgäste

(1) Fahrgäste haben sich bei Benutzung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes, ihre eigene Sicherheit und die Rücksicht auf andere Personen gebieten. Anweisungen des Betriebspersonals ist zu folgen.
(2) Fahrgästen ist insbesondere untersagt,

  1. sich in Omnibussen mit dem Fahrzeugführer während der Fahrt zu unterhalten,
  2. die Türen während der Fahrt eigenmächtig zu öffnen,
  3. Gegenstände aus den Fahrzeugen zu werfen oder hinausragen zu lassen,
  4. während der Fahrt auf- oder abzuspringen,
  5. ein als besetzt bezeichnetes Fahrzeug zu betreten,
  6. die Benutzbarkeit der Betriebseinrichtungen, der Durchgänge und der Ein- und Ausstiege durch sperrige Gegenstände zu beeinträchtigen,
  7. in nicht hierfür besonders gekennzeichneten Fahrzeugen zu rauchen,
  8. Tonwiedergabegeräte oder Tonrundfunkempfänger zu benutzen, sofern dadurch andere Fahrgäste gestört werden könnten.

BesBefBed 1.

Es ist ferner verboten:

Zu Rauchen oder Dinge mitzuführen und Tätigkeiten auszuüben, die geeignet sind, Fahrzeuge und Fahrgäste zu beschmutzen oder Mitreisende zu belästigen sowie Speisen und Getränke während der Fahrt zu verzehren, wenn davon eine Belästigung anderer Fahrgäste ausgeht.

(3) Die Fahrgäste dürfen die Fahrzeuge nur an den Haltestellen betreten oder verlassen; Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Betriebspersonals. Es ist zügig ein- und auszusteigen sowie in das Wageninnere aufzurücken. Wird die bevorstehende Abfahrt angekündigt oder schließt sich die Tür, darf das Fahrzeug nicht mehr betreten oder verlassen werden. Jeder Fahrgast ist verpflichtet, sich im Fahrzeug einen festen Halt zu verschaffen.

BesBefBed 2.

Da nur bei Bedarf gehalten wird, müssen sich die Fahrgäste rechtzeitig an den Haltestellen bereitstellen und erkennen lassen, dass sie einsteigen wollen. Fahrgäste, die aussteigen wollen, haben ihre Absicht rechtzeitig vor Erreichen der Haltestelle dem Fahrer zu erkennen zu geben. Soweit hierfür Signalvorrichtungen im Omnibus vorhanden sind, muss der Fahrgast diese betätigen. Sonst hat er seine Absicht zum Aussteigen in anderer geeigneter Weise dem Fahrer deutlich zu machen.

(4) Die Beaufsichtigung von Kindern obliegt den Begleitern. Sie haben insbesondere dafür zu sorgen, dass Kinder nicht auf den Sitzplätzen stehen oder knien.
(5) Fahrgäste haben stets die zur Verfügung stehenden Rückhalteeinrichtungen wie Anschnallgurte und Kindersitze zu nutzen. Die Sicherung von Kindern obliegt den Begleitern.
Fahrtwünsche von Kindern, die besondere Sicherungseinrichtungen wie Kindersitze für Kleinkinder benötigen, sind rechtzeitig anzumelden oder die Sicherungseinrichtungen vom Fahrgast mitzubringen.
(6) Verletzt ein Fahrgast trotz Ermahnung die ihm obliegenden Pflichten nach den Absätzen 1 bis 5, so kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden.
(6) Bei Verunreinigung von Fahrzeugen oder Betriebsanlagen werden vom Unternehmer festgesetzte Reinigungskosten erhoben; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

BesBefBed 3.

Es sind die entstehenden Reinigungskosten, mindestens aber 10,- €, zu zahlen.

BesBefBed 4.

Bei Beschädigung von Fahrzeugen oder Betriebsanlagen werden die Instandsetzungskosten zzgl. Vorhaltekosten erhoben.

(7) Beschwerden sind unter Angabe von Datum, Uhrzeit, Wagen- und Linienbezeichnung sowie möglichst unter Beifügung des Fahrausweises an die Verwaltung des Unternehmens zu richten.
(8) Wer missbräuchlich Sicherungseinrichtungen betätigt, hat - unbeschadet einer Verfolgung im Straf- oder Bußgeldverfahren und weitergehender zivilrechtlicher Ansprüche - einen Betrag von 20,00 € zu zahlen.

§ 5 Zuweisung von Wagen und Plätzen

(1) Das Betriebspersonal kann Fahrgäste auf bestimmte Wagen verweisen, wenn dies aus betrieblichen Gründen oder zur Erfüllung der Beförderungspflicht notwendig ist.
(2) Das Betriebspersonal ist berechtigt, Fahrgästen Plätze zuzuweisen; Anspruch auf einen Sitzplatz besteht nicht.

§ 6 Beförderungsentgelte, Fahrausweise

(1) Für die Beförderung sind die festgesetzten Beförderungsentgelte zu entrichten.

BesBefBed 5.

Beförderungsentgelte und Fahrausweisarten sind den Tarifbestimmungen zu entnehmen.

(2) Ist der Fahrgast beim Betreten des Fahrzeuges nicht mit einem für diese Fahrt gültigen Fahrausweis versehen, hat er unverzüglich und unaufgefordert den erforderlichen Fahrausweis zu lösen. Soweit der Fahrgast im Besitz einer gültigen Fahrkarte ist, hat er diese beim kontrollierten Einstieg dem Fahrer unaufgefordert vorzuzeigen.
(3) Ist der Fahrgast beim Betreten des Fahrzeuges mit einem Fahrausweis versehen, der zu entwerten ist, hat er diesen dem Betriebspersonal unverzüglich und unaufgefordert zur Entwertung auszuhändigen. In Fahrzeugen mit Entwertern hat der Fahrgast den Fahrausweis entsprechend der Beförderungsstrecke unverzüglich zu entwerten und sich von der Entwertung zu überzeugen. (4) Der Fahrgast hat den Fahrausweis bis zur Beendigung der Fahrt aufzubewahren und ihn dem Betriebspersonal auf Verlangen zur Prüfung vorzuzeigen und auszuhändigen.
(5) Kommt der Fahrgast einer Pflicht nach den Absätzen 2 bis 4 trotz Aufforderung nicht nach, kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden; die Pflicht zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes nach § 9 bleibt unberührt.
(6) Beanstandungen des Fahrausweises sind sofort vorzubringen. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.
(7) Beförderung von schwerbehinderten Menschen
Die Beförderung von schwerbehinderten Menschen, ihrer Begleitperson, Krankenfahrstühlen und ihres Handgepäcks richtet sich nach den entsprechenden Regelungen im Sozialgesetzbuch (SGB IX) in der jeweils gültigen Fassung.

Schwerbehinderte, denen aufgrund des Schwerbehindertengesetzes Freifahrt gewährt ist, werden gegen Vorzeigen des Berechtigungsausweises (grün/orange) und des hierzu gehörende Beiblattes mit Wertmarke unentgeltlich befördert.

Begleitpersonen werden unentgeltlich befördert, sofern der Buchstabe „B“ oder „BL“ sowie der Satz „Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen“ eingedruckt ist, unabhängig davon, ob der Schwerbehinderte im Besitz einer Wertmarke ist oder nicht. Dies gilt auch für Begleitpersonen von schwerbehinderten Kindern unter 6 Jahren. Unentgeltlich befördert werden auch das Handgepäck, sonstige orthopädische Hilfsmittel und ein Führhund sowie ein mitgeführter Krankenstuhl, letztere jedoch nur insoweit, als die Beschaffenheit des Verkehrsmittels dies zulässt.

§ 7 Zahlungsmittel

(1) Das Fahrgeld soll abgezählt bereit gehalten werden. Das Fahrpersonal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 20,00 € zu wechseln und Ein- und Zweicentstücke im Betrag von mehr als 10 Cent sowie erheblich beschädigte Geldscheine und Münzen anzunehmen.
(2) Soweit das Fahrpersonal Geldbeträge über 20,00 € nicht wechseln kann, ist dem Fahrgast eine Quittung über den zurückbehaltenen Betrag auszustellen. Es ist Sache des Fahrgastes, das Wechselgeld unter Vorlage der Quittung bei der Verwaltung des Unternehmers abzuholen. Ist der Fahrgast mit dieser Regelung nicht einverstanden, hat er die Fahrt abzubrechen.
(3) Beanstandungen des Wechselgeldes oder der vom Fahrpersonal ausgestellten Quittung müssen sofort vorgebracht werden.

§ 8 Ungültige Fahrausweise

(1) Fahrausweise, die entgegen den Vorschriften der Beförderungsbedingungen oder des Beförderungstarifes benutzt werden, sind ungültig und werden eingezogen; dies gilt auch für Fahrausweise, die

  1. nicht vorschriftsmäßig ausgefüllt sind und trotz Aufforderung nicht sofort ausgefüllt werden,
  2. zerrissen, zerschnitten oder sonst stark beschädigt, stark beschmutzt oder unleserlich sind, so dass sie nicht mehr geprüft werden können,
  3. eigenmächtig geändert sind,
  4. von Nichtberechtigten benutzt werden,
  5. zu anderen als den zulässigen Fahrten benutzt werden,
  6. wegen Zeitablaufs oder aus anderen Gründen verfallen sind,
  7. nicht mit aufgeklebter Wertmarke versehen sind,
  8. ohne das erforderliche Lichtbild benutzt werden.

Fahrgeld wird nicht erstattet.

(2) Ein Fahrausweis, der nur in Verbindung mit einem Antrag oder einem im Beförderungstarif vorgesehenen Personenausweis zur Beförderung berechtigt, gilt als ungültig und kann eingezogen werden, wenn der Antrag oder Personenausweis auf Verlangen nicht vorgezeigt wird.

§ 9 Erhöhtes Beförderungsentgelt

(1) Ein Fahrgast ist zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes verpflichtet, wenn er

  1. sich keinen gültigen Fahrausweis beschafft hat,
  2. sich einen gültigen Fahrausweis beschafft hat, diesen jedoch bei einer Überprüfung nicht vorzeigen kann,
  3. den Fahrausweis nicht oder nicht unverzüglich im Sinne des § 6 Abs. 3 entwertet hat oder entwerten ließ oder
  4. den Fahrausweis auf Verlangen nicht zur Prüfung vorzeigt oder aushändigt.

Eine Verfolgung im Straf- und Bußgeldverfahren bleibt unberührt. Die Vorschriften unter den Nummern 1 und 3 werden nicht angewendet, wenn das Beschaffen oder die Entwertung des Fahrausweises aus Gründen unterblieben ist, die der Fahrgast nicht zu vertreten hat.

(2) In den Fällen des Absatzes 1 kann der Unternehmer ein erhöhtes Beförderungsentgelt bis zu 40,00 € erheben. Er kann jedoch das Doppelte des Beförderungsentgeltes für einfache Fahrt auf der vom Fahrgast zurückgelegten Strecke erheben, sofern sich hiernach ein höherer Betrag als nach Satz 1 ergibt; hierbei kann das erhöhte Beförderungsentgelt nach dem Ausgangspunkt der Linie berechnet werden, wenn der Fahrgast die zurückgelegte Strecke nicht nachweisen kann.
(3) Das erhöhte Beförderungsentgelt ermäßigt sich im Falle von Absatz 1 Nr. 2 auf 7,00 €, wenn der Fahrgast innerhalb einer Woche ab dem Feststellungstag bei der Verwaltung des Unternehmens nachweist, dass er im Zeitpunkt der Feststellung Inhaber einer gültigen persönlichen Zeitkarte war.
(4) Bei Verwendung von ungültigen Zeitkarten bleiben weitergehende Ansprüche des Unternehmers unberührt.

§10 Erstattung von Beförderungsentgelt

(1) Wird ein Fahrausweis nicht zur Fahrt benutzt, so wird das Beförderungsentgelt auf Antrag gegen Vorlage des Fahrausweises erstattet. Beweispflichtig für die Nichtbenutzung des Fahrausweises ist der Fahrgast.
(2) Wird ein Fahrausweis nur auf einem Teil der Strecke zur Fahrt benutzt, so wird der Unterschied zwischen dem gezahlten Beförderungsentgelt und dem für die zurückgelegte Strecke erforderlichen Beförderungsentgelt auf Antrag gegen Vorlage des Fahrausweises erstattet.

Beweispflichtig für die nur teilweise Benutzung des Fahrausweises ist der Fahrgast.
(3) Wird eine Zeitkarte nicht oder nur teilweise benutzt, so wird das Beförderungsentgelt für die Zeitkarte unter Anrechnung des Beförderungsentgeltes für die durchgeführten Einzelfahrten auf Antrag gegen Vorlage des Fahrausweises erstattet. Für die Feststellung des Zeitpunktes, bis zu dem Einzelfahrten – je Tag zwei Fahrten - als durchgeführt gelten, ist der Tag der Rückgabe oder Hinterlegung der Zeitkarte oder das Datum des Poststempels der Übersendung der Zeitkarte mit der Post maßgeblich. Ein früherer Zeitpunkt kann nur berücksichtigt werden, wenn die Bescheinigung eines Arztes, eines Krankenhauses oder einer Krankenkasse über Krankheit, Unfall oder Tod des Fahrgastes vorgelegt wird. Bei der Anrechnung des Beförderungsentgeltes für die durchgeführten Einzelfahrten wird eine Ermäßigung nur bei Vorliegen der hierfür erforderlichen Voraussetzungen, im Übrigen das Beförderungsentgelt für einfache Fahrt zugrunde gelegt.
(4) Anträge nach den Absätzen 1 bis 3 sind unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche nach Ablauf der Gültigkeit des Fahrausweises bei der Verwaltung des Unternehmers zu stellen.
(5) Von dem zu erstattenden Betrag wird ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 2,00 € sowie eine etwaige Überweisungsgebühr abgezogen. Das Bearbeitungsentgelt und eine etwaige Überweisungsgebühr werden nicht abgezogen, wenn die Erstattung aufgrund von Umständen beantragt wird, die der Unternehmer zu vertreten hat.
(6) Bei Ausschluss von der Beförderung besteht, ausgenommen § 3 Abs.1 Satz 2 Nr. 2, kein Anspruch auf Erstattung des entrichteten Entgelts.

BesBefBed 6.

Ein Anspruch auf Erstattung von Beförderungsentgelt besteht nicht für den Benutzer eines Fahrausweises, soweit das Beförderungsentgelt von einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts getragen wird.

§ 11 Beförderung von Sachen

(1) Ein Anspruch auf Beförderung von Sachen (einschließlich Fahrräder) besteht nicht. Handgepäck und sonstige Sachen werden bei gleichzeitiger Mitfahrt des Fahrgastes nur dann befördert, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebes nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.
(2) Von der Beförderung sind gefährliche Stoffe und gefährliche Gegenstände ausgeschlossen, insbesondere

  1. explosionsfähige, leicht entzündliche, radioaktive, übelriechende oder ätzende Stoffe,
  2. unverpackte oder ungeschützte Sachen, durch die Fahrgäste verletzt werden können,
  3. Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.

(3) Die Pflicht zur Beförderung von Kleinkindern in Kinderwagen richtet sich nach den Vorschriften des § 2 Satz 1. Nach Möglichkeit soll das Betriebspersonal dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen nicht zurückgewiesen werden. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt beim Betriebspersonal.
(4) Der Fahrgast hat mitgeführte Sachen so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebes nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.
(5) Das Betriebspersonal entscheidet im Einzelfall, ob Sachen zur Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie unterzubringen sind.

Bes.BefBed 7.

Gebühren für die Beförderung von Handgepäck, Kinderwagen und von sonstigen Sachen des Fahrgastes werden nicht erhoben. Das Entgelt für die Beförderung von Fahrrädern beträgt unabhängig von der Entfernung den Kinderfahrpreis/Rad, das für die Beförderung von Tieren entspricht dem Kinderfahrpreis . Grundsätzlich ist der Fahrgast für sein Gepäck etc. verantwortlich. Eine Haftung dafür wird generell ausgeschlossen.

§ 12 Beförderung von Tieren

(1) Auf die Beförderung von Tieren ist § 11 Abs. 1, 4 und 5 anzuwenden.
(2) Hunde werden nur unter Aufsicht einer hierzu geeigneten Person befördert. Hunde, die Mitreisende gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen.
(3) Blindenhunde, die einen Blinden begleiten, sind zur Beförderung stets zugelassen.
(4) Sonstige Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden.
(5) Tiere dürfen nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden.

§ 13 Fundsachen

Fundsachen sind gemäß § 978 BGB unverzüglich dem Betriebspersonal abzuliefern. Sofortige Rückgabe an den Verlierer durch das Betriebspersonal ist zulässig, wenn er sich einwandfrei als Verlierer ausweisen kann. Der Verlierer hat den Empfang der Sache schriftlich zu bestätigen. Eine Fundsache wird an den Verlierer durch das Fundbüro des Unternehmers gegen Zahlung von Entgelt für die Aufbewahrung zurückgegeben.

§ 14 Haftung

Der Unternehmer haftet für die Tötung oder Verletzung eines Fahrgastes und für Schäden an Sachen, die der Fahrgast an sich trägt oder mit sich führt, nach den allgemein geltenden Bestimmungen. Für Sachschäden haftet der Unternehmer gegenüber jeder beförderten Person nur bis zum Höchstbetrag von 1.000,00 €. Die Begrenzung der Haftung gilt nicht, wenn die Sachschäden auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind.

BesBefBed 9.

Der Unternehmer haftet nicht

  1. bei Nichtbefolgung von Anweisungen des Fahr- und Kontrollpersonals oder der Vorschriften nach § 4 Allg BefBed,
  2. . für den Verlust von Sachen oder Tieren, die der Fahrgast mit sich führt, 3. bei Schäden, verursacht durch von einem Fahrgast mitgeführten Sachen oder Tieren.

§ 15 Verjährung

(1) Ansprüche aus dem Beförderungsvertrag verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit der Entstehung des Anspruchs.
(2) Im übrigen richtet sich die Verjährung nach den allgemeinen Vorschriften.

§ 16 Ausschluss von Ersatzansprüchen

Abweichungen von Fahrplänen durch Verkehrsbehinderungen, Betriebsstörungen oder - unterbrechungen sowie Platzmangel begründen keine Ersatzansprüche; insoweit wird auch keine Gewähr für das Einhalten von Anschlüssen übernommen.

BesBefBed 10.

Die Unternehmen der Verkehrsgemeinschaft haften nicht für Unrichtigkeiten im Fahrplan - mit Ausnahme der Fahrplanangaben an Haltestellen - bei Erteilung einer unrichtigen Auskunft und bei Ausfall von Fahrten, wenn sie den Ausfall nicht zu vertreten haben.

§ 17 Gerichtsstand

Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus dem Beförderungsvertrag ergeben, ist der Sitz des Unternehmens.

 

Kreditkartenabwicklung über BS PAYONE

Kreditkartenabrechnungen werden durchgeführt von BS PAYONE GmbH · Lyoner Str. 9 · 60528 Frankfurt, Germany
Geschäftsführer: Niklaus Santschi, Jan Kanieß, Dr. Götz Möller, Carl Frederic Zitscher
Aufsichtsratsvorsitzender: Ottmar Bloching
HRB 28985

 

Tarifbestimmungen Vineta Verkehrsgesellschaft für den Linienverkehr von und zum Hamburg Airport „KielExx“

Einfache Fahrt

Fahrten für die einfache Fahrt für Erwachsene berechtigen bis zu 2 Monate nach dem Lösungstag zur einmaligen Fahrt für die gelöste Strecke.

Kinder

Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen den Kindertarif

1⁄2 Familie

Eine Fahrt für einen Erwachsenen und einem Kind bis einschließlich 14 Jahre.

Tarifzonen

Die Tarifzone „City“ ist identisch mit der Tarifzone „City“ für den Kielius-Tarif. Die Tarifzone „City-Nah“ entspricht der Tarifzone „City-Nah“ für den Kielius-Tarif und umfasst zusätzlich die Gemeinden Gettorf, Strande und Laboe.

Tarife Vineta Verkehrsgesellschaft für den Linienverkehr von und zum Hamburg Airport „KielExx“

Kiel – Hamburg Airport oder umgekehrten Empfang
Gültig ab 01.01.2019
Preise für online-Fahrausweise
einfache Fahrt City City-Nah
Erwachsener 31,40€ 35,90€
Kind 15,70€ 17,95€
Familienkarte je 1 Erw. + 1 Kind 37,50€ 43,40€
Beim gleichzeitigen Erwerb von 10 Tickets einer Gattung erhält der Kunde ein weiteres 11. kostenfreies Ticket der gleichen Art(„11 für 10 Angebot“)
Preise für Papier-Fahrausweise
einfache Fahrt City City-Nah
Erwachsener 33,40€ 37,90€
Kind 16,70€ 18,95€
Familienkarte je 1 Erw. + 1 Kind 39,90€ 45,90€